Kindheit in Kreuzburg

Herkunft - Erinnerungen an Mutter, Vater, Angehörige

Heinz Pionteks Geburtshaus (rechts) -sein erstes Zuhause

Heinz Piontek erzählt in seinem 1984 erschienen autobiographischen Roman „Zeit meines Lebens" von seiner oberschlesischen Heimat, in der er seine Kindheit Schul- und Jugendzeit mit Mutter und Schwester, mit Angehörigen, mit anderen Kindern und Jugendlichen verbringt, bis er, praktisch von der Schulbank weg, als Soldat 1943 eingezogen und  im Krieg dienen muss. Liebevoll, bisweilen in nostalgischem Ton erinnert sich der Autor an seine Kindheit und Jugendzeit.

(mehr lesen)

Kindheit und Schulzeit

Heinz Piontek mit seiner Schwester Ilse vor Wohnhaus, 1932

Heinz Piontek war ein aufgeschlossenes Kind, neugierig und bereits in seiner Kindheit an Geschichten und Märchen sehr interessiert.

Gene erinnert er sich auch an die Zeit mit anderen Kindern aus seiner Nachbarschaft an gemeinsame Spiele, an Glücksgefühle.

(mehr lesen)

Verlorene Heimat

Nach dem Krieg war für Heinz Piontek seine Heimatstadt verloren. Er selbst hatte sich damit abgefunden, nicht zurückzukehren, nicht zurückkehren zu wollen. Dennoch: in der Erinnerung bleibt Kreuzburg und Oberschlesien seine Heimat. In einem Gespräch äußert sich der Autor auf die Frage nach den Überlegungen eines Wiederbesuchs der Heimatstadt.

(mehr lesen)

Kreuzburger Impressionen

Kreuzburg mit Stadtbeschreibung

"Meine Vaterstadt, die oberschlesische Kreisstadt Kreuzburg, zählte damals vielleicht zwölftausend Einwohner: gut sechstausend Evangelische, fünfeinhalbtausend Katholiken sowie etwa dreihundert Israeliten. Zwanzig Kilometer nordöstlich verlief die Kreisgrenze zugleich als Reichsgrenze. Dahinter lag die Republik Polen. (Einst, für anderthalb Jahrhunderte, das unheimlich weite Rußland mit seinen Kosakenpatrouillen entlang der Grenzpfähle.) Kreuzburg war eine Stadt der Ämter, Schulen, Krankenanstalten und Geschäfte. Wenig Industrie: Zuckerrüben, Dachpappe, Holzstifte - doch immerhin Getreidemühlen von beträchtlicher Kapazität und geldbringende Sägewerke, deren Gattersägen nie stillzustehen schienen. Worauf man sich in der Stadt etwas zugute hielt, war ihr Eisenbahnknotenpunkt." (ZmL., S.14)

(mehr lesen)
© 2013 Albertus-Gymnasium Lauingen