P-Seminar am AGL

P-Seminar am AGL - der Start für die Erstellung der Homepage

Besprechung der Hompage in den Geschäftsräumen der Fa. KIGG, Augsburg
Fam. Guffler zusammen mit unserem Seminarleiter Alfred Koch
Eröffnung des neuen Ausstellungsraumes
Der Lyriker Ludwig Steinherr (links) zusammen mit Anton Hirner bei der Eröffnung des Ausstellungsraumes

Wir, das P-Seminar des Abiturjahrgangs 2014 des Albertus-Gymnasiums, haben uns ein Jahr lang mit dem Autor Heinz Piontek beschäftigt.

Unser Seminar, bestehend aus 14 Schülerinnen und Schülern, traf sich einmal in der Woche für 90 Minuten, um im Plenum zu arbeiten. Vom Ergebnis unserer Arbeit können sie sich auf dieser Homepage überzeugen.

Im Team und in Einzelarbeit versuchten wir , uns dem Schriftsteller Heinz Piontek zu nähern: Autobiographisches, Poetologisches, Gedichte, Romanauszüge, Rezensionen boten eine erste Orientierung. Die Verfügbarkeit dieser schriftlichen Zeugnisse gestaltete sich vor allem deshalb einfach, weil durch den Kontakt mit Herrn Anton Hirner, der das Heinz-Piontek-Archiv Lauingen leitet und die Nachlassrechte besitzt, genügend Material, auch Briefe und Fotos des Autors, zur Verfügung stand.

 

Unser Ziel war es, den heute etwas in Vergessenheit geratenen Dichter wieder ins Bewusstsein zu bringen. Heinz Piontek gehört ja zweifelsohne zu den wichtigen Autoren der Nachkriegsliteratur; die vielen Auszeichnungen belegen dies. Gleichzeitig lassen sich an Heinz Piontek typische Schicksale und Werdegänge aufzeigen: Der junge Heinz Piontek musste seine Heimat Oberschlesien verlassen, neu beginnen, eine neue Heimat finden. Wir, die junge Generation, können uns heute kaum vorstellen, was es bedeutet, von seiner Familie getrennt zu werden, Krieg mitzuerleben, bei Null zu beginnen. Des Weiteren lässt sich an Heinz Piontek das Leben als Schriftsteller nachvollziehen. Wie lebt jemand, der das Schreiben zum Beruf macht? Der Autor gibt in Selbstbekundungen reichlich Auskunft über seinen Beruf, seine Berufung. Die Homepage soll in Leben und Werk Pionteks einführen, neugierig machen.

Mit einem optisch eher zurückhaltenden Layout versuchten wir, dem Wesen des Autors gerecht zu werden. Die einfache Benutzerführung bietet sowohl die Möglichkeit der Erstorientierung wie auch die Möglichkeit der Vertiefung. Rezensionen zu Werken des Autors, persönliche, bislang nur teilweise veröffentlichte Fotos, Briefauszüge sollen neugierig machen. Vielleicht gelingt es ja, den besonderen Wert der schriftstellerischen Arbeit Pionteks wieder einem größeren Leserkreis zugänglich zu machen.

 

Dass der literaturwissenschaftliche Gehalt nicht universitären, literaturwissenschaftlichen Ansprüchen genügen kann, ist wohl verständlich und nachvollziehbar. Wir hoffen dennoch, dass unsere Arbeit auch Lehrer an Schulen und Universitäten anregt, sich mit Heinz Piontek zu beschäftigen. Willkommen sind in jedem Fall Projekte oder Untersuchungen zu Piontek, die wir gerne in unsere Homepage integrieren.

 

In unseren Bemühungen eine wissenschaftliche Begleitung zu finden, hatten wir leider keinen Erfolg. Der von uns kontaktierte Lehrstuhl hat auf unser Anschreiben und unseren Wunsch nach Beratung oder Mitarbeit leider nicht reagiert. Auch bei den Genehmigungsrechten mussten wir den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen. Gerade die großen Tageszeitungen, in den Rezensionen veröffentlicht wurden, verweigerten die kostenlosen Nutzungsrechte. Erfreulicherweise bekamen wir aber auch viele Zustimmungen, so dass wir dem Nutzer dieser Homepage Besprechungen von Pionteks Werken zugänglich machen können. Ein herzliches Dankeschön an die entsprechenden Zeitungen und Verlage.

 

Die finanzielle Unterstützung durch unsere Sponsoren, die Kreis- und Stadtsparkasse Dillingen und die Firma Kigg, ermöglichte die Realisierung dieses Projekts.

Mit der Sparkasse Dillingen fanden wir einen Sponsor, der den kulturellen Wert und wertvollen Beitrag dieser Homepage für unsere Heimatregion erkannt hat. Wir wünschen uns aber sehr, dass Heinz Pionteks Wirken auch in anderen Regionen wahrgenommen und gewürdigt wird.

Die  Fa. KIGG aus Augsburg sorgte für die technische Umsetzung dieser Seite. Natürlich waren wir auch zu Gast bei KIGG; der Geschäftsführer, Herr Guffler, nahm sich mehrere Stunden Zeit, um mit uns die Konzeption zu besprechen, durch die Geschäftsräume zu führen, die verschiedenen Arbeitsgänge zu erklären. Damit bekamen wir die im P-Seminar der Oberstufe angestrebte Berufsorientierung, die sich nicht nur auf den IT-Bereich bezog. Für den finanziellen Beitrag der Fa. KIGG möchten wir uns ebenfalls ganz herzlich bedanken.

 

Aber: ohne Herrn Hirner wäre das alles gar nicht gegangen. Herr Hirner ist leidenschaftlicher Sammler, Literaturliebhaber, Piontekkenner bis ins Detail und engagierter Bürger Lauingens, der eine Ausstellung zu Piontek selbst erstellt hat und einen neuen Museumsraum geschaffen hat. Darauf verweisen wir in der Homepage natürlich besonders! Das viele Material, das wir zur Verfügung gestellt bekamen, die Erlaubnis zur Verwendung auf der Homepage, wäre ohne Herrn Hirner nicht möglich gewesen.

 

Wir hoffen, dass die Seite ihre Ziele erreicht und intensiv genutzt wird. In jedem Fall soll die Seite aktuell gehalten werden. Es sind sicher noch viele Ergänzungen und Verbesserungen möglich. Über Anregungen und Rückmeldungen würden wir uns freuen.

 

Viel Spaß mit unserer "Homepage Heinz Piontek".

 

Ihr P-Seminar des Abiturjahrgangs 2014 am Albertus-Gymnasium Lauingen

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