Zur Bedeutung des Schriftstellers Heinz Piontek
Heinz Piontek war ein Schriftsteller, der bereits in den 50er Jahren und dann immer wieder z. B. von dem Essayisten und Kritiker Hans Egon Holthusen (zu „Mit einer Kranichfeder“, FAZ 22.9.1962, zu „Zeit meines Lebens“, Die Welt, 3.10.1984) durch Autoren wie Karl Krolow (zu „Kastanien aus dem Feuer“, in: SZ, 15.2.1964) Eberhard Horst (zu: Dichterleben, in: Rheinische Merkur, 17.9.1976) u.a. in seiner Bedeutung gewürdigt wurde.
Wissenschaftler wie Wolfgang Frühwald (im Proseminar Vergabe erste Bibliografie zu. H. Piontek, 1963), Richard Exner in den USA (übersetzte mehrere Gedichtbände von H. Piontek ins Englische) und die in Polen/ Breslau lehrende Germanistin Ewa Jarosz-Sienkiewicz (zu: Neue Umlaufbahn. Zur Verdichtung des Ausdrucks bei Heinz Piontek, 2013, Vergabe von Bachelor- und Masterarbeiten zum Werk H. P.,2021-2022) analysierten das Werk von H. Piontek (wobei in Polen das Interesse in den letzten Jahren deutlich größer wurde). Gedichte und Erzählungen Pionteks fanden, ihrer Qualität wegen, in vielen Anthologien (Große Conrady, Düsseldorf, 2008, „Altershalber, Tübingen, 2015) und Lesebüchern (H. Piontek: „Ich höre mich tief in das Lautlose ein.“ Frühe Lyrik und Prosa, Berlin, 2011) weite Verbreitung. Pionteks Texte dienten auch im schriftlichen Deutsch-Abitur in Bayern dreimal als Thema (z. B. im Jahr 1986: „Vergleichen Sie Goethes Gedicht "Auf dem See" (1789) mit Pionteks Gedicht "Im Wasser" (1971)).