Kostproben aus dem Archiv
Korrespondenz mit dem Schriftsteller Harald Gröhler (*1938)
Piontek an H. Grohler 5.9.1983 herunterladenMit dem Schriftsteller Harald Gröhler (*1938) stand Heinz Piontek seit 1968 in freundschaftlicher Verbindung. In diesem gehaltsvollen Brief aus dem Archiv bittet H. Piontek H. Gröhler die Laudatio für den ihm verliehenen Kulturpreis der Landsmannschaft der Oberschlesier 1983 zu übernehmen und reflektiert darin eindrucksvoll über sein Verhältnis zur Vertreibung.
Anmerkungen zum Anfang des Romans „Schwarze Weide“ von Horst Lange (1904–1971), 1937
Von Heinz Piontek, akribisch bearbeitet mit handschriftlichen Einfügungen, 1987, S. 1–3, (Fragment), bisher unveröffentlicht.
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Das Jahrbuch „ensemble“ oder der Umgang mit Weltliteratur und ihren modernen Klassikern
„1969, Podewils (1905–1978), Akademie-Generalsekretär, lädt vier Mitglieder, darunter P., zu einer - etwas übertrieben ausgedrückt – Krisensitzung ein. Überraschend erscheint als Vierter Werner Heisenberg (1901–1976). Durch die deutschen 68er Unruhen (auch sie hauptsächlich an Universitäten) haben plötzlich die Akademien der Schriftsteller und Künstler überall in West-deutschland und in West-Berlin keinen leichten Stand. Intensive Beratungen, in denen Heisenberg mit luzider Präzision glänzt.
Wirtschaftliche Existenz
Als freier Schriftsteller gibt Piontek eindrucksvoll Zeugnis ab von dem harten Existenzkampf um Publikationen, um sein wirtschaftliches Auskommen zu finden.
„Von meinen ca. 40 Titeln ist Eh der Wind umsprang tatsächlich das erste Buch, das in einer so engen Zusammenarbeit mit dem Verleger und Hersteller entstanden ist…Wir haben ein Maximum an diskreter Schönheit erreicht.“
(Heinz Piontek an Horst Heiderhoff , 18. April 1985)
Brief an Heiderhoff 2.4.84 herunterladen
Ein literarischer Schatz aus der Region
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in: Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen a. d. Donau 119./120. Jahrgang 2018/2019, S. 311-314.
Neuauflage des Gedichtbandes „Wie sich Musik durchschlug“
Wegen der Neuauflage seines Gedichtbandes „Wie sich Musik durchschlug“ ärgert sich Piontek entschieden über den darin verunglückten Klappentext und scheut sich nicht unverblümte Worte an den Herausgeber Heinz Ludwig Arnold (1940–2011) im Nachtrag seines Briefes (15. August 2000) zu richten: